Aroundhome, Check24 & Co. verkaufen jede Anfrage an 3–5 Betriebe gleichzeitig. Exklusive Anfragen gehen an einen einzigen Betrieb — für dokumentiert 20,90 € pro Anfrage.
Von Cornelius Vogel, Inhaber Act Marketing · 21 Jahre Handwerkermarketing · Aktualisiert: Juni 2026
Das Geschäftsmodell von Aroundhome, Check24 & Co. ist immer dasselbe: Eine Anfrage wird mehrfach verkauft. Der Interessent vergleicht — Sie kämpfen gegen Mitbewerber.
Nicht jede Kontaktaufnahme ist eine rückrufbare Anfrage. Diese 5 Felder machen den Unterschied.
Keine anonyme Anfrage. Eine echte Person mit einem konkreten Vorhaben — bereits qualifiziert, bevor Sie den Hörer abnehmen.
Sofort zurückrufbar. Kein E-Mail-Ping-Pong, kein Warten auf Antwort. Direktes Erstgespräch — oft der schnellste Weg zum Auftrag.
Interessent liegt in Ihrem Einzugsgebiet. Keine Anfragen aus Regionen, die Sie nicht bedienen — nur relevante Projekte.
Nicht "ich interessiere mich für Ihre Leistungen" — sondern: "Austausch von 6 Fenstern, EFH Baujahr 1985". Konkret und direkt umsetzbar.
Der Preis pro Lead klingt bei Portalen oft günstig — bis man die Mitbewerber einrechnet.
Drei Betriebe. Drei Regionen. Echte Zahlen — keine Hochrechnungen.
Diese Ergebnisse sind dokumentierte Einzelfälle und kein Versprechen für identische Resultate. Ergebnisse hängen von Region, Gewerk, Budget, Wettbewerb und Bearbeitung ab.
Portal-Leads kosten bei Aroundhome und Check24 zwischen 45 und 120 Euro pro Lead — und dieselbe Anfrage geht gleichzeitig an 3 bis 5 Betriebe. Der effektive Preis pro Auftragschance liegt damit bei 135 bis 600 Euro. Exklusive Anfragen kosten dokumentiert 20,90 Euro pro Anfrage (AL-Bauelemente, Bremen, Q4 2025) — und gehen ausschließlich an einen Betrieb. Das ist der entscheidende Unterschied: kein Wettbewerb, kein Preisdruck.
Bei den meisten Leadportalen — Aroundhome, Check24, MyHammer — erhalten typischerweise 3 bis 5 Betriebe gleichzeitig dieselbe Anfrage. Das ist das Geschäftsmodell: Eine Anfrage wird mehrfach verkauft. Der Interessent vergleicht alle eingehenden Angebote, was strukturell zu Preisdruck und niedrigen Abschlussraten führt. Es gibt keine Plattform, die dieses Grundproblem gelöst hat — solange das Modell auf Mehrfachverkauf basiert, entstehen immer Mitbewerber.
Eine rückrufbare Anfrage von Act Marketing enthält fünf Informationen: Name des Interessenten, Telefonnummer, Postleitzahl, Projektbeschreibung und einen expliziten Rückrufwunsch. Diese Kombination macht den Unterschied zu einem anonymen Website-Klick oder einer vagen Formular-E-Mail: Sie können sofort zurückrufen, wissen in welcher Region der Interessent liegt, und kennen das konkrete Vorhaben — ohne Vorabklärung.
Das Modell ist strukturell problematisch: Da dieselbe Anfrage an mehrere Betriebe geht, entsteht automatisch Preisvergleich und Druck. In Ausnahmefällen — sehr kleines Budget unter 500 Euro, absoluter Einstieg ohne Setup-Zeit, temporäre Überbrückung — können Portale sinnvoll sein. Langfristig wirtschaftlich überlegen sind exklusive Anfragen, wenn der Auftragswert über 3.000 Euro liegt. Ein einziger Auftrag amortisiert bei diesem Auftragswert das monatliche Budget vollständig.
Technisch ja. In der Praxis empfiehlt sich eine klare Priorisierung: Wer einmal mit exklusiven Anfragen gearbeitet hat, stellt schnell fest, dass Leadportale im Vergleich teuer und ineffizient sind. Die Budgets konkurrieren, sodass eine parallele Nutzung selten wirtschaftlich sinnvoll ist. Als Testphase — während eine eigene Kampagne aufgebaut wird — ist die Kombination akzeptabel. Sobald die eigene Kampagne Volumen erreicht, empfiehlt sich die vollständige Konzentration auf den exklusiven Kanal.
In 2 Minuten wissen wir, ob Ihr Gewerk in Ihrer Region planbare Anfragen generieren kann — ohne Portal-Preiskampf.